06.05.2016
Video

Volvo FH16 und I-Shift-Crawler ziehen 750 Tonnen aus dem Stand

Bei der Challenge „Volvo Trucks gegen 750 Tonnen“ tritt ein Volvo FH16, ausgestattet mit einem I-Shift-Getriebe mit Kriechgängen, zu einem extremen Schwerlast-Wettbewerb an.

5UUz1zTZFfU

Im Hafen von Göteborg, Schweden, liegen 40 mit Volvo-Ersatzteilen beladene Container auf 20 Anhängern und bilden einen 300 Meter langen Lastzug. Zusammen mit dem Lkw wiegt der Zug 750 Tonnen. Die Aufgabe: Mit einem Volvo FH16 aus dem Stand 750 Tonnen über eine Distanz von 100 Metern ziehen.

 
   

„I-Shift-Crawler bietet eine Traktion beim Anfahren, wie sie auf dem Markt für in Serie hergestellte Lkw absolut einmalig ist. Mit den neuen Kriechgängen ist es möglich, richtig schwere Lasten zu ziehen, in anspruchsvollem Gelände anzufahren und mit sehr niedrigen Geschwindigkeiten bis zu 0,5 km/h zu manövrieren. Normalerweise kommen für extrem schwere Lasten Spezial-Lkw zum Einsatz, aber wir verwenden hier einen Volvo FH16 mit einem Antrieb, der direkt ab Werk kommt“, erklärt Peter Hardin, Produktmanager FM und FMX bei Volvo Trucks.

(v.l.) Lkw-Journalist Brian Weatherley und „World’s Strongest Man“ Magnus Samuelsson 
Bilder: Volvo Trucks  

Der im Test verwendete Volvo FH16 wurde mit I-Shift-Crawler und den stärksten Achsen aus der normalen Produktpalette von Volvo ausgestattet. Am Steuer sitzt Magnus Samuelsson, ehemaliger Gewinner des Titels „World’s Strongest Man“. „Das Gefühl, die physikalischen Grenzen herauszufordern und zu besiegen, ist kaum mit etwas zu vergleichen. Ich habe im Laufe der Jahre viele harte Wettkämpfe erlebt, aber diese Challenge schlägt alles“, sagt Magnus Samuelsson.

An seiner Seite hat er den erfahrenen Lkw-Journalisten Brian Weatherley. „Dass Volvo Trucks ein automatisiertes Getriebe entwickelt hat, das ein Gesamtzuggewicht von bis zu 325 Tonnen ziehen kann, ist beeindruckend. Aber mehr als 700 Tonnen Gesamtzuggewicht mit einem einzigen normalen Serien-Lkw zu schaffen, grenzt schon ans Fantastische. In meinen 30 Jahren als Lkw-Journalist habe ich so etwas noch nie gesehen“, meint Brian Weatherley.