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28.12.2009
ZF

ZF nutzte Krisenjahr für Restrukturierung

Ein Viertel weniger Wachstum als im Vorjahr - insgesamt rund 9,3 Mrd. Euro Umsatz - verzeichnet ZF für dieses Jahr. Die Mitarbeiterzahl verringerte sich um 5 % auf ca. 59.900 Beschäftigte.

Für 2010 hält man an dem Ziel fest, die Stammbelegschaft in Deutschland zu halten. "Mit einem umfassenden Restrukturierungsprogramm haben wir die Weichen wieder auf Wachstum gestellt", sagt
der ZF-Vorstandsvorsitzende Hans-Georg Härter. So wurden in diesem Jahr die Strukturen konsequent auf Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet. Im Ausland wurden mehrere Werke zusammengelegt und unrentabel gewordene Standorte geschlossen. In Deutschland wird das Geschäftsfeld Gummi-Metalltechnik in den Unternehmensbereich Pkw-Fahrwerktechnik integriert. Insgesamt ergab sich eine Verschiebung der Geschäftsaktivitäten von ZF in Richtung Asien, wo im Jahr 2009 rund 500 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt wurden.


ZF-Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Härter

Bild: ZF

 

"Wir haben nach wie vor keine Liquiditätsprobleme, dafür aber die Aussicht auf steigende Marktanteile und im Schlussquartal 2009 wieder ein positives operatives Ergebnis", so Härter. Insgesamt rechnet der ZF-Konzernchef für 2010 wieder mit einem Konzernumsatz jenseits der Marke von zehn Milliarden Euro. Anlass zu verhaltenem Optimismus gebe die fortschreitende Diversifizierung der ZF-Aktivitäten. "Wir nutzen die Elektronik-Kompetenz von ZF und steigen in den Markt für Telemetrie-Dienstleistungen ein, womit zum Beispiel Spediteure die Chance zur Fernüberwachung ihrer Lkw-Flotte sowie zur Ferndiagnose haben."

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