16.09.2016
Müller Transporte

Gesamte Flotte auf umweltfreundlichen Euro VI-Standard umgestellt

Als eines der ersten großen Transportunternehmen Österreichs hat Müller Transporte ab sofort nur mehr Lkw in seiner Flotte, die der umweltfreundlichen Euro VI-Abgasnorm entsprechen. Seit 2012 wurden 270 neue Lkw angeschafft.

"Wir setzen für unsere Kunden nur modernste Lkw ein und legen seit jeher auf Umweltschutz größten Wert", erklärt Fritz Müller, Geschäftsführer von Müller Transporte. "Nun haben wir innerhalb von nur vier Jahren unsere gesamte Flotte von 270 Lkw erneuert. An allen unseren Standorten sind ab sofort ausschließlich Euro VI-Fahrzeuge im Einsatz."

(v.l.) Georg Bauer, Regionalleiter Wien, Niederösterreich, Steiermark, Mag. Manfred Streit, Direktor Scania Österreich, und Fritz Müller, Geschäftsführer Müller Transporte
Bild: Halwax  

Als Vorreiter in der heimischen Transportbranche begann Müller Transporte mit der Flottenumstellung auf den Euro-VI-Standard bereits im Jahr 2012 und somit ganze drei Jahre bevor dies ab 2015 für alle Neuanmeldungen gesetzlich vorgeschrieben wurde. „Da wir frühzeitig auf Umweltschutz gesetzt und massiv investiert haben, sind wir heute eines der wenigen großen Transportunternehmen des Landes, dessen gesamte Flotte schon jetzt ausschließlich mit modernen Euro VI-LKW arbeitet.“

"Geplante Preiserhöhungen bei Lkw-Maut bestrafen umweltfreundliche Frächter"

Wenig Verständnis zeigt Fritz Müller daher für die aktuelle Preispolitik der ASFINAG bei der Lkw-Maut in Österreich. Schadstoffärmere Lkw sind bei der Lkw-Maut zwar begünstigt, gerade für moderne Euro VI-Lkw soll die Lkw-Maut ab 1. Jänner 2017 aber massiv erhöht werden, während die Maut für „alte Stinker“ nur geringfügig steigen soll. Fritz Müller: „Es ist vollkommen unverständlich, dass umweltfreundliche und leise Lkw mit enormen Steigerungen der Mautgebühren bestraft werden. Die Politik sollte stattdessen zusätzliche Anreize setzen, damit möglichst alle Transportunternehmer im Sinne der Umwelt investieren und ihre Flotten rasch modernisieren.“